Mutter mit Kind

Zu Ostern darf gutes Essen natürlich nicht fehlen. Damit es ein Fest für Mensch und Tier wird, greifen Tierfreunde bei Oster-Klassikern auf vegane Varianten zurück. Denn Hefezopf, Rührei und Eierlikör schmecken ohne echte Eier nicht nur besser, sondern sind auch besser für die Tiere, die Umwelt und unsere Gesundheit. Probieren Sie unsere veganen Oster-Rezepte und entdecken Sie, wie schön ein tierfreundliches Fest ist.

Veganer Hefezopf

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 75 g vegane Margarine
  • 250 ml Pflanzendrink
  • 1 Würfel Frischhefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Pflanzendrink zum Bestreichen
  • Hagelzucker oder gehackte Mandeln als Dekoration
  • Nach Belieben: Zitronensaft, geriebene Zitronenschale, Vanillezucker oder Rosinen

Zubereitung

Zuerst die Margarine schmelzen, mit dem Pflanzendrink verrühren und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Die trockenen Zutaten miteinander vermischen und anschließend die Margarine-Pflanzendrink-Mischung sowie die Hefe hinzugeben. Alles mit der Hand oder dem Knethaken gut miteinander verkneten, bis der Teig glatt ist und nicht mehr klebt. Das kann bis zu 10 Minuten dauern. Auf keinen Fall zusätzliches Mehl hinzufügen!

Den Hefeteig an einem warmen Ort oder im Backofen bei ca. 30 Grad zugedeckt ein bis zwei Stunden gehen lassen. Wenn er doppelt so groß ist, den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten, in drei gleich große Stücke teilen und zu ca. 50 cm langen Strängen formen. Die Stränge zu einem Zopf flechten und an den Enden zusammendrücken. Auf ein Backblech legen und zugedeckt nochmals 30 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Den Zopf mit Pflanzendrink bestreichen und mit Hagelzucker oder gehackten Mandeln bestreuen. Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen, bis der Zopf goldbraun ist. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Zopf durchgebacken ist. Anschließend abkühlen lassen und genießen!

Veganes Rührei

Rührtofu
© fightingforanimals

Zutaten

  • 200 g Naturtofu
  • 150 g Seidentofu oder Pflanzendrink
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Kala Namak (wichtig für den Ei-Geschmack)
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Den Naturtofu in ein Küchentuch wickeln und auspressen. Anschließend mit der Gabel oder den Händen zerbröseln und mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten, bis er leicht gebräunt ist.

Für die Rührei-Konsistenz den Seidentofu in groben Würfeln oder Pflanzendrink nach Belieben hinzugeben. Kurkuma hinzufügen, bis die gewünschte gelbliche Farbe erreicht ist. Mit Kala Namak für den Ei-Geschmack sorgen und abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig! Dazu schmecken angebratene Räuchertofu-Würfel oder Schnittlauch.

Veganer Eierlikör

Eierlikör

Zutaten für 500 ml Likör

  • 360 g Vanillepudding (selbstgemacht oder gekauft)
  • 70 ml weißer Rum oder Wodka (Pflanzendrink für die alkoholfreie Variante)
  • 70 g Puderzucker
  • ½ Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz oder Kala Namak
  • Kurkuma

Zubereitung

Alle Zutaten gründlich mit einem Pürierstab vermixen. Den Likör in eine Flasche füllen und ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen – fertig! Der Eierlikör ist einige Tage haltbar und kann auch zum Backen verwendet werden.

Helfen Sie den Tieren – nicht nur zu Ostern

Wie Sie sehen, kann man auch ohne Eier ganz leicht und lecker backen und kochen. Sie helfen den Tieren sehr, indem Sie keine tierischen Produkte wie Eier, Milch oder Fleisch konsumieren. Millionen Hühner leiden in der deutschen Eierindustrie, egal, ob in Käfig-, Freiland- oder Bio-Haltung. Die Hennen sind auf Hochleistung gezüchtet, sodass sie nach zwei Jahren ausgelaugt sind und im Schlachthaus getötet werden.

Feiern Sie Ostern und auch das restliche Jahr eifrei und setzen Sie stattdessen auf vegane Rezepte und Produkte. Vermeiden Sie auch versteckte Eier, wie beispielsweise in Nudeln.

Wenn Sie einen Garten haben und den Hühnern in der Eierindustrie helfen möchten, können Sie „ausgediente“ Legehennen vor dem Schlachthof retten. Auf unserer Seite finden Sie alles, was Sie über die Hühnerhaltung wissen müssen.

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