Für Tierfreunde im besten Alter

Sky du Mont spricht Radiospot gegen Pelz für PETA Deutschland

Sky du Mont spricht Radiospot gegen Pelz für PETA Deutschland

Schauspieler, Synchronsprecher und Autor Sky du Mont unterstützt uns von PETA Deutschland erneut im Kampf gegen Pelz – dieses Mal mit einem Radiospot gegen die grausame Pelzindustrie. Seit vielen Jahren arbeitet Sky du Mont in verschiedenen Projekten mit uns zusammen und lehnt Pelzmode strikt ab.

Sky du Mont: Engagement für Tierrechte

In der Vergangenheit unterstützte uns das sympathische Multitalent schon häufig und setzte sich dabei bereits auch gegen Pelz ein. Außerdem realisierte Sky du Mont vor Jahren ein Motiv gegen Tierversuche, produzierte mit uns einen TV-Spot, engagierte sich gegen Wildtiere in Zirkussen, unterschrieb Petitionen und nahm an zahlreichen unserer Veranstaltungen teil.

Der Wahl-Hamburger hat ein großes Herz für Tiere und ist immer wieder entsetzt, welches Leid wir Menschen ihnen zufügen.

„Stell Dir vor, Du verbringst Dein ganzes Leben in einem Käfig, voll mit Deinen eigenen Exkrementen, und Du wirst immer wieder geschlagen. Dann wird Dir die Haut für Modezwecke abgezogen. Das ist die traurige Realität der Tiere, die für Pelze missbraucht werden!“

 

– Sky du Mont im Radiospot von PETA Deutschland

Der von Sky du Mont gesprochene Radiospot wird bundesweit auf verschiedenen Sendern gespielt und soll die Hörer sensibilisieren, keine Mode oder Accessoires mit Pelz zu kaufen.

Radiospot anhören

Mit Hinweisen, Tipps und Aufklärungskampagnen in TV-Spots, in Anzeigen in Print-Magazinen, in großformatigen Plakataktionen – und seit 2020 auch im Radio – informieren wir über wichtige Tierrechtsthemen, bewegen Menschen zum Nachdenken und geben ihnen tierfreundliche Handlungsempfehlungen.

Der Radiospot-Ansatz wurde inhouse von unserer Kreations- und Marketingabteilung entwickelt und produziert. Der Hörfunk gehört in Deutschland zu den reichweitenstärksten Medien: Das Radio ist einer im März veröffentlichten Presseinformation der Radiozentrale zufolge ein unverzichtbarer Alltagsbegleiter für rund 80 Prozent der Bevölkerung. Für 52 Prozent der Deutschen zählt das Radio sogar zu ihrem essenziellen Vertrauensmedium. [1]

Pelz – millionenfaches Tierleid und erhöhtes Zoonoserisiko

Für Pelzmäntel, Pelzkragen, Pelzbommel an Schuhen und Mützen oder für „Accessoires“ aus Pelz werden überwiegend Nerze und Füchse, aber auch andere fühlende Lebewesen auf sogenannten Pelzfarmen in winzige Käfige gesperrt. Unter katastrophalen Haltungsbedingungen leiden sie psychische und physische Qualen, die zu schweren Verhaltensstörungen führen können – etwa zur Selbstverstümmelung durch Beißen in die eigenen Gliedmaßen oder zu Aggressivität gegenüber Artgenossen.

Die meist schlechten hygienischen Bedingungen auf überfüllten Pelzfarmen führen zu einem erhöhten Zoonoserisiko: Nachdem sich das Coronavirus in den vergangenen Monaten rasant auf Pelzfarmen in den Niederlanden, USA, Spanien und Dänemark verbreitet hatte, reagierte die niederländische Regierung rasch und verkürzte die Übergangsfrist für ein bereits beschlossenes Pelzfarmverbot um mehr als drei Jahre; bis März 2021 sollen dort die letzten Nerzfarmen schließen. In Deutschland gibt es seit 2019 aufgrund strengerer Richtlinien für Pelzfarmbetreiber ebenfalls keine aktiven Farmbetriebe mehr. Weitere europäische Länder wie Österreich, Serbien oder Slowenien haben Pelzfarmen bereits verboten. Produkte mit Pelz sind jedoch in Deutschland und anderen Ländern weiterhin erhältlich – daher appellieren wir an jeden einzelnen Verbraucher, sich beim Einkauf ausschließlich für Kleidung und Accessoires ohne Tierfelle zu entscheiden.

Was Sie tun können

Echtpelz oder Kunsthaar? Der Unterschied ist auf den ersten Blick nicht immer zu erkennen – und auch der Preis ist kein Indiz dafür, ob es sich um echten oder synthetischen Pelz handelt. So erkennen Sie den Unterschied zwischen Echt- und Kunstpelz:

Pusten Sie leicht über den Pelz: Bei echtem Fell legt sich das dicke Deckhaar zur Seite, sodass sich dann meist die leicht gekräuselte und feine Unterwolle erkennen lässt. Kunsthaar ist weniger beweglich und häufig gleichlang geschnitten. Pelz tierischen Ursprungs wird mitsamt der Tierhaut gewonnen und verarbeitet. Kommt beim Auseinanderziehen der Haare am Ansatz Leder zum Vorschein, stammt der Pelz von einem Tier. Bei Kunstpelz ist eine gewebte Textilschicht zu sehen.

 

Quellen

[1] Radiozentrale (2020): Radio ist für Deutsche unverzichtbar – in Krisenzeiten essentielles Vertrauensmedium. Presseinformation, http://www.radiozentrale.de/studien-und-daten/studien-pool/aktuelle-studie-radio-ist-fuer-deutsche-unverzichtbar-in-krisenzeiten-essentielles-vertrauensmedium/, 27.10.2020).