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Quarantäne mit Hund oder Katze: So versorgen Sie Ihren Vierbeiner

Quarantäne mit Hund oder Katze: So versorgen Sie Ihren Vierbeiner

Sie sind wegen des Coronavirus in Quarantäne oder möchten als Vorsichtsmaßnahme das Haus derzeit nicht verlassen? Dann fragen Sie sich vielleicht, wie Sie Ihren tierischen Mitbewohner versorgen sollen. In diesem Beitrag finden Sie Antworten zu allen wichtigen Fragen rund um das Thema Quarantäne mit Hund und Katze sowie nützliche Tipps, wie Ihr tierischer Freund trotz Ausgangssperre glücklich bleibt.

Keine Corona-Gefahr durch Hund oder Katze

Die gute Nachricht vorweg: Es gibt keinen Hinweis darauf, dass sich Hunde oder Katzen mit dem seit Januar 2020 auch in Deutschland grassierenden Coronavirus SARS-CoV-2 anstecken können. Sie können also wie gewohnt und ohne Angst vor einer Ansteckung Zeit mit Ihrem Vierbeiner verbringen.

So bereiten Sie sich auf die Quarantäne vor

Ganz gleich, ob Sie das Gefühl haben, krank zu werden, oder einfach als Vorsichtsmaßnahme daheimbleiben möchten – es ist immer gut, auf eine längere Zeit in dem Haus oder der Wohnung vorbereitet zu sein. Stocken Sie daher nicht nur Ihre eigenen Vorräte, sondern auch die Ihres tierischen Mitbewohners für einen Zeitraum von ca. zwei Wochen auf. Denken Sie dabei an Folgendes:

  • Ausreichend Nahrung
  • Vegane Leckerlis und Snacks
  • Medikamente (falls notwendig)
  • Katzenstreu
  • Spielzeug

Kaufen Sie dabei ruhig etwas mehr, denn gerade Trockennahrung und trockene Snacks halten sich etwas länger. Wenn Sie dennoch etwas übrighaben, können Sie es gerne an ein Tierheim in Ihrer Nähe spenden. Snacks wie Hundekekse lassen sich auch wunderbar selbst zubereiten und backen. Und selbstverständlich freut sich Ihr Vierbeiner auch, wenn Sie ab und zu frisch für ihn kochen, sofern Sie sich fit genug fühlen.

Hund mit Spielzeug

Dürfen Sie in der Quarantäne mit Ihrem Hund Gassi gehen?

Ob Sie mit Ihrem Hund weiterhin spazieren gehen können, hängt davon ab, ob Sie in Quarantäne geschickt wurden oder Sie freiwillig daheimbleiben möchten. Wenn Sie Symptome von COVID-19 zeigen und positiv auf das Virus getestet wurden, dürfen Sie das Haus auf keinen Fall verlassen. In diesem Fall darf der Hund nur in den eigenen Garten, um sich zu erleichtern und etwas rumzutoben. Für längere Spaziergänge sind Sie auf Helfer wie Nachbarn, Bekannte oder andere Gassigänger angewiesen. Glücklicherweise bieten derzeit viele Menschen Betroffenen ihre Hilfe an. Auch in sozialen Netzwerken wie Facebook gibt es Gruppen von Menschen, die gerne bei Einkäufen oder Spaziergängen mit dem Hund helfen.

Damit Ihr Hund dennoch weiterhin ausgelastet ist, können Sie ihn mit Aktivitäten in der Wohnung oder im Haus bei Laune halten.

Hund mit Ball

So beschäftigen Sie Ihren tierischen Mitbewohner

Sicherlich haben Sie eine Vielzahl an spannendem Spielzeug für Ihren tierischen Freund zu Hause, mit dem Sie Ihren Hund oder Ihre Katze während der Quarantäne beschäftigen können. Wichtig sind jedoch auch Spielzeuge, die Ihren Vierbeiner mental fordern, wie beispielsweise Puzzle-Spiele oder Schnüffel-Matten. Auch können Sie Spielzeug oder Leckerlis in der Wohnung verstecken und Ihren Vierbeiner danach suchen lassen – Möglichkeiten gibt es viele.

Genießen Sie die Zeit mit Ihrem Verbeiner

Hunde und Katzen können uns durch ihre bloße Anwesenheit durch schwere Zeiten helfen. Wenn sie in unserer Nähe sind, erscheinen Ängste und Sorgen kleiner; sie beruhigen uns, wenn es uns nicht gut geht, und helfen gegen die Einsamkeit, die in Quarantäne mitunter aufkommen kann.

Freuen Sie sich, dass Ihr tierischer Freund auch in dieser Zeit an Ihrer Seite ist und genießen Sie die gemeinsame Zeit. Diese Erfahrung kann zu einer tiefen Bindung zwischen Mensch und Tier beitragen.

Katze auf Kissen

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