Für Tierfreunde im besten Alter

Loriot liebte seine vierbeinigen Mops-Freunde…

Die Stadt Stuttgart hat Loriot ein Denkmal gesetzt: am Eugensplatz „sitzt“ nun ein Mops als Statue und erinnert an den beliebten Komiker, der seine vierbeinige Freunde über alles Liebte.

Doch was der Mensch den Möpsen im Laufe der Jahre durch Zucht angetan hat, das hat mit Liebe nichts mehr zu tun. Die Hunde leiden unter Beschwerden, die der Mensch zu verantworten hat.

Ausmerksamkeit für das Leiden vieler Möpse. Foto: (c) PETA

Aufmerksamkeit für das Leiden vieler Möpse. Foto: (c) PETA

Vor diesem Hintergrund hat PETA Deutschland e.V. hat einen offenen Brief an Oberbürgermeister Fritz Kuhn geschickt. In dem Schreiben bittet die Tierrechtsorganisation den Politiker, neben der Gedenkstatue für den Künstler Loriot eine Messingtafel errichten zu dürfen, um auf die zuchtbedingten Leiden von Möpsen hinzuweisen.

Denn: Möpse gelten als Inbegriff der Qualzucht. Die aus ästhetischen Gründen angezüchteten Deformierungen des Gesichtsschädels sowie eine Reihe weiterer rassespezifischer Erbkrankheiten bereiten den Tieren schwerste gesundheitliche Probleme und hindern sie daran, ein beschwerdefreies Hundeleben zu führen. So bekommen Möpse häufig sehr schlecht Luft, da ihre Nasen zurück gezüchtet wurden. Leidvoll, besonders bei wärmeren Außentemperaturen und im Schlaf der Tiere. PETA spricht sich grundsätzlich gegen züchterische Verstümmelungen von Tieren aus.

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Der Brief an Fritz Kuhn kann hier eingesehen werden.