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Warum Sie mit Ihrem Hund einen Hundeführerschein machen sollten

Warum Sie mit Ihrem Hund einen Hundeführerschein machen sollten

Falls Sie einen Hund haben und in Niedersachsen leben, so ist es für Sie seit Juli 2013 verpflichtend, einen Nachweis ihrer Sachkunde (Hundeführerschein) zu erbringen. In Berlin sind Sie seit Januar 2017 dazu angehalten und in manchen Städten, wie München oder Mannheim, werden Sie für eine bestimmte Zeit von der Hundesteuer befreit, sollten Sie einen Hundeführerschein nachweisen können. Doch was ist ein Hundeführerschein überhaupt und warum raten wir unabhängig vom Wohnort jedem Hundehalter dazu, eine Sachkundeprüfung zu absolvieren?

Hund Hundeführerschein

Was ist ein Hundeführerschein?

Der Hundeführerschein besteht aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung. Die theoretische Prüfung ist bestenfalls vor der Aufnahme des Hundes, und die praktische Prüfung innerhalb des ersten Jahres nach Beginn der Hundehaltung zu absolvieren. Vor der Prüfung empfiehlt es sich, in einer Hundeschule einen vorbereitenden Kurs zu besuchen, in dem Sie über prüfungsrelevante Themenbereiche informiert werden. Dazu gehören: Erziehung, Haltungstipps, Kommunikation des Hundes, Ausbildung des Vierbeiners, Gesundheitslehre und Recht.

Die Sachkundeprüfung legt ihren Fokus nicht auf die Überprüfung des Hundes, sondern auf die Überprüfung des Hundehalters. Im praktischen Teil werden Hund und Halter in Alltagssituationen getestet. Hierbei wird überprüft, wie die Kommunikation mit Ihrem Hund funktioniert und wie das Hund-Haltergespann unterschiedliche Begegnungssituationen meistert. Der Hundeführerschein nach niedersächsischem Vorbild bleibt Ihr ganzes Leben lang gültig – auch für jeden weiteren Hund.

Hund auf Bodenn

So finden Sie eine seriöse Hundeschule

Um den Hundeführerschein machen zu können, sollten Sie sich bei einer Hundeschule anmelden. Wir haben neun Tipps für Sie zusammengestellt, an welchen Sie eine seriöse Hundeschule erkennen: PETA.de/serioese-Hundeschule

Hündin Hundeführerschein

Deshalb sollte jeder Hundehalter einen Hundeführerschein absolvieren

Sicherlich haben Sie von Vorfällen gehört, bei denen Menschen von Hunden verletzt oder sogar getötet worden sind. Hunde sind nicht von Natur aus aggressiv, sie werden oftmals nur völlig falsch verstanden oder mithilfe von Gewalt erzogen. Um sicherzustellen, dass Sie die Sprache Ihres Hundes verstehen und keine gefährlichen Erziehungsfehler begehen, sollten auch Sie mit Ihrem Hund die Schulbank drücken. Hundesignale sind nicht immer einfach zu begreifen – Schwanzwedeln bedeutet beispielsweise nicht immer Freude und Gähnen nicht immer Müdigkeit. Studieren Sie Ihren vierbeinigen Freund, um ihm und Ihnen selbst eine entspannte gemeinsame Zeit zu ermöglichen und das Risiko eines Beißvorfalles zu minimieren.

Wir von PETA setzen uns für eine bundesweite Hundeführerscheinpflicht ein, da diese auch Spontankäufe von Hunden verhindern würde. So lange die Möglichkeit besteht, Hunde aus einem Impuls heraus zu kaufen, wird es überforderte und unvorbereitete Halter geben, die Hunde nach kurzer Zeit in ein Tierheim abgeben.

Schäferhund

Bitte kaufen Sie niemals Tiere von einem Züchter und informieren Sie sich gut, bevor Sie einem Tier aus dem Tierheim ein richtiges Zuhause schenken. Absolvieren Sie den Hundeführerschein, auch wenn dieser an Ihrem Wohnort keine Pflicht ist, und erzählen Sie Ihren Freunden und Bekannten davon. Nur so können wir das Zusammenleben mit unseren vierbeinigen Freunden optimieren und Beißvorfälle vorsorglich verhindern.

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