Für Tierfreunde im besten Alter

10 Wahrheiten über Bekleidung mit Pelz

Pelz – man sieht ihn auf den Laufstegen der Welt und manch einer macht sich keine Gedanken darüber, wo der Pelz herkommt und das es sich hier um ein Produkt handelt, das von Tieren stammt. Diese Tiere müssen in ihrem kurzen Leben viele Entbehrungen ertragen und Leid erleben. PETA kämpft gegen das Tragen von Pelzen und für ein Verbot der Pelztierzucht.

PETA hat die 10 Wahrheiten über Pelz zusammengestellt:

1. Sogenannte Pelztiere durch anale und genitale Elektroschocks zu töten, ist eine grausame Tötungsmethode, die Pelzfarmer regelmäßig anwenden, um Schäden am Fell zu verhindern.

2. 85 Prozent der Häute aus der Pelzindustrie stammen von Tieren, die auf Pelzfarmen gefangen gehalten werden. Dort verbringen sie ihr Leben in engen, dreckigen Drahtkäfigen und werden später oft lebendig gehäutet.

3. Etwa eine Milliarde Kaninchen werden jedes Jahr weltweit getötet, damit man ihr Fell zu Kleidung und Pelzbesätzen an unterschiedlichen Gegenständen verarbeiten kann.

4. Mangels Tierschutzgesetzen gibt es keine Strafen für Personen, die Tiere auf Pelzfarmen in China misshandeln – China ist der weltweit größte Pelzexporteur , verarbeitet und fertigt damit 80 Prozent aller Pelzprodukte.

5. Im Jahr 2011 wurden schätzungsweise 54 Millionen Nerze weltweit von der Pelzindustrie vergast und erschlagen. Trauriger Spitzenreiter ist unser Nachbar Dänemark mit 15 Millionen getöteten Tieren.

6. In China werden mehr als 2 Millionen Katzen und hunderttausende Hunde erschlagen, erhängt und oft bei lebendigem Leib gehäutet, um ihre Felle verarbeiten zu können; viele Tiere lässt man ausbluten.

7. Nachdem ein Tier getötet wurde, behandelt man die Haut mit giftigen Chemikalien, wie Schwefelsäure, Ammoniumchlorid oder Bleiazetate, um ein Zersetzen oder Schimmeln zu verhindern.

8. Der Kot der Nerze trägt zur Verschmutzung des Wasserkreislaufs bei. Gefährliche Bestandteile dieser Ausscheidungen sind Nitrate und Phosphate, welche bei unsachgemäßem Betrieb in die Natur gelangen und verheerende Schäden in Bächen und Flüssen anrichten.

9. Die Herstellung eines Mantels aus Tieren von Pelzfarmen benötigt 20-mal mehr Energie als die Produktion eines Kunstpelzes. Gesamtheitlich betrachtet fließen der Transport von Futtermitteln auf Farmen, die Müllverwertung, Elektrizität für Gebäude und Tötungsapparate, der Einsatz von Pestiziden, Impfstoffen und Antibiotika und der Abtransport von Kadavern in die mangelhafte Umweltbilanz von Echtpelz mit ein.

10. Weltweit werden Jahr für Jahr Millionen von Waschbären, Kojoten, Wölfe, Rotluchse, Biber, Otter und andere so genannte Pelztiere durch aufgestellte Fallen für die Pelzbekleidungsindustrie getötet. Beim Waldspaziergang geraten auch häufig Hunde in die hinterhältigen Tötungsapparate.

 

 

 

 

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