Für Tierfreunde im besten Alter

3 biblische Gründe, warum Esel besondere Geschöpfe sind!

3 biblische Gründe, warum Esel besondere Geschöpfe sind!

Ob bei Jesu Geburt, König Salomos Krönung oder Jesu Einzug in Jerusalem: Der Esel ist sowohl im Alten als auch im Neuen Testament eine zentrale Figur. Er war loyales Mitgeschöpf und galt mitunter als Bote des Friedens. Trotzdem leiden die Tiere bis heute unter ihrem Ruf als „Reit- und Lastentier“. Dieser wird ihrem Charakter jedoch in keiner Weise gerecht, da sie wirklich faszinierende Mitgeschöpfe sind.

In einem natürlichen Lebensraum sind Esel verspielte und freundliche Tiere. Als soziale Lebewesen genießen sie den Kontakt zu Artgenossen und gehen enge Beziehungen mit ihnen ein. Häufig suchen sie sich einen besten Freund aus, mit dem sie dann den Großteil ihrer Zeit verbringen. Ihren Vertrauten gegenüber verhalten sie sich absolut loyal. Zudem sind sie extrem intelligent, zeigen logische und flexible Problemlösungsfähigkeiten und haben ein hervorragendes Gedächtnis. Viele Menschen, die heute Kontakt zu Eseln haben, bezeichnen die Tiere als umgänglich und liebevoll.

Und auch zu biblischen Zeiten wurden Esel nicht bloß als „Nutztiere“ betrachtet, wie die Erzählungen aus der Bibel zeigen.

Esel
© PETA India / Animal Rahat

1. Esel sind sind Zeichen des Friedens

Sowohl Salomo, dessen Herrschaft als Zeit des Friedens und Wohlstandes galt, als auch – wie im Buch Sacharja vom Propheten vorhergesagt – der wahre Messias, ritten auf einem Esel in Jerusalem ein.

2. Eselin Bileams erkennt den Engel des Herrn noch vor ihrem Reiter

Die Eselin Bileams erkennt den Engel des Herrn noch vor ihrem Reiter und beschützt ihn dadurch vor dem Tod (Num 22,25). Es ist sogar Gott selbst, der ihr seine Stimme leiht, damit sie auf das Leid aufmerksam machen kann, das Bileam ihr ungerechterweise zufügt.

3. Esel sind Gefährten Jesu

Ob „Ochs und Esel“ tatsächlich Zeuge der Geburt Jesu waren, ist biblisch nicht belegt. Und doch sind sie als Gefährten Jesu fester Bestandteil zahlreicher Ikonografien und Weihnachtskrippen. Demnach wurden Esel wahrscheinlich schon damals als loyale Mitgeschöpfe betrachtet.

Die Sprache der Esel

Esel kommunizieren über Körpersprache und Laute miteinander. Wenn sich zwei Esel treffen, blasen sie oft sanft in die Nase des anderen, um so wichtige Informationen preiszugeben. Esel bringen ihren Kopf, Hals, Körper und Schwanz immer wieder in andere Positionen – das verrät anderen viel über ihre aktuelle Stimmungslage. Esel, die in der Wüste leben, müssen häufig ausschwärmen, um Nahrung zu finden. Durch ihre lauten Rufe und ihr gutes Gehör können die Esel über Kilometer hinweg miteinander kommunizieren.

Der Mythos vom „sturen“ Esel

Im Gegensatz zu Pferden zeigen Esel kaum Reaktionen auf Schmerz, Angst oder Krankheit. Diese stoischen Tiere geraten selten in Panik und können unter Stress sogar regelrecht katatonisch wirken. Sehen sich Esel einer potenziellen Gefahr ausgesetzt, verwurzeln sie lieber erst einmal ihre Füße am Boden, um die Situation zu analysieren. Nur zu häufig wird Eseln deshalb „Sturheit“ zugeschrieben, wo sie doch aller Wahrscheinlichkeit nach schlichtweg Angst empfinden.

Was Sie tun können

Sie können dabei helfen, dass zahlreiche Esel ihren Lebensabend an einem guten und sicheren Ort verbringen können. Animal Rahat hilft Tausenden sogenannten Arbeitstieren und ihren Haltern in den ärmsten Gegenden Indiens. „Rahat“ ist Hindi und bedeutet „Hilfe“. Die Organisation Animal Rahat, die von PETA unterstützt wird, setzt sich dafür ein, dass diese sanften, intelligenten Tiere in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

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